Lebenserwartung mit einem Lungenemphysem

Wie ist die Prognose beim Lungenemphysem?

Die Lebenserwartung mit einem Lungenemphysem ist von mehreren Faktoren abhängig. Ungünstig wirken sich u.a. hohes Alter, eine schwache Lungenfunktion und weitere Erkrankungen aus. Letztlich orientieren sich Prognosen aber nur an Durchschnittswerten, die im Einzelfall stark abweichen können.

Lungenemphysem-Lebenserwartung Mit dem Rauchen aufzuhören ist der wichtigste Schritt, um die Lebenserwartung bei einem Lungenemphysem zu verbessern.
 

Mit einer COPD sinkt die Lebenserwartung um durchschnittlich 5-7 Jahre. Wenn zur chronisch-obstruktiven Bronchitis ein Lungenemphysem hinzukommt, verschlechtert sich die Prognose weiter. Das lässt sich u.a. am fortschreitenden Verlust der Lungenfunktion festmachen.

Genauere Prognose mit Lungenfunktionstest

Die Lungenfunktion kann anhand eines Lungenfunktionstests bei Lungenfachärzten, aber auch bei vielen Hausärzten bestimmt werden. Zudem gibt es digitale Lungenfunktionstests – handliche Geräte für den regelmäßigen Heimgebrauch.

Der wichtigste Wert beim Lungenfunktionstest ist die Einsekundenluft (FEV1), also die maximale Luftmenge, die innerhalb einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Bei Patienten mit Lungenemphysem liegt dieser Wert meist deutlich unter den Normwerten von gesunden Menschen. Ein Ziel der Lungenemphysem-Therapie ist es deshalb, den fortschreitenden Verlust der Lungenfunktion aufzuhalten.

Lebenserwartung beim Lungenemphysem erhöhen

Ein Rauch-Stopp ist die beste Maßnahme, um die Prognose beim Lungenemphysem zu erhöhen. Wenn Emphysem-Patienten trotz der Lungenkrankheit weiter rauchen, sinkt die Einsekundenluft jährlich um 70-90 ml, während sie bei Rauchabstinenzlern nur um 30 ml sinkt.

Zudem spielt bei der Behandlung eines Lungenemphysems die Prävention von Folgeerkrankungen eine große Rolle. Das Risiko weiterer schwerer Erkrankungen wie Diabetes, Herzschwäche oder Osteoporose ist bei Emphysem- bzw. COPD-Patienten deutlich erhöht. Die richtige Ernährung und viel Bewegung beugt solchen Erkrankungen wirksam vor. 

Maßnahmen im Bereich der Bewegungstherapie haben sich auch bewährt, um den Verlust der Lungenfunktion zu verlangsamen. Für Lungenpatienten besonders geeignet sind Lungensport und Atemtherapie. Neben der Bewegung erlernen Teilnehmer hier wichtige Techniken zur Sekretmobilisation, die das Abhusten von zähem Bronchialschleim erleichtern. 

Last but not least sollten Patienten mit Lungenemphysem sich an die medikamentöse Therapie halten und intensiv mit allen Behandlungsmöglichkeiten auseinandersetzen.

Lungenemphysem Therapie

Lungenemphysem - Therapie

Welche Behandlung hilft beim Lungenemphysem?

Mithilfe der Therapie können die Patienten das Fortschreiten des Lungenemphysems aufhalten und ihre Lebensqualität deutlich verbessern ... weiterlesen

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